• Foto 1 (ohne Animation)

Piemonteser (italienisches) Bauernhaus

Das Piemonteser Bauernhaus ist in den Jahren 1792/93 von dem Baudirektor des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) Georg Christoph Hesekiel (1732–1818) am Ufer des Großen Walllochs auf einem Hügel errichtet worden. Erstmals wurde das Gartenhaus von August Rode (1751–1837) in der Beschreibung des Englischen Gartens zu Wörlitz von 1798 als „Wachhaus am Holzhofe nach Piemonteser Bauart” erwähnt.

Der Legende nach ließ es Großherzog Carl August von Sachsen-Weimar (1757–1828) als Geschenk für den Fürsten Franz bauen. Der Großherzog hielt sich gemeinsam mit Goethe häufig in Wörlitz und Dessau auf und hat hier so manche Anregung zur Verschönerung seines eigenen Landes empfangen.

Der geputzte Rechteckbau mit Satteldach über wuchtigem Unterbau aus Findlingssteinen hat eine Grundfläche von 6,60 x 9,00 Meter. Mit dem Souterrain, einem Haupt- und einem Obergeschoss sowie dem Dachboden bot es von jeher ausreichend Wohn- und Nutzflächen. Vermutlich schon ab dem 19. Jahrhundert wurde es daher bis zum Jahr 2010 dauerhaft bewohnt.
Quelle: www.gartenreich.com

  • piemonteser-italienisches-bauernhaus-01
  • piemonteser-italienisches-bauernhaus-02
  • piemonteser-italienisches-bauernhaus-03
  • piemonteser-italienisches-bauernhaus-04
  • piemonteser-italienisches-bauernhaus-05
  • piemonteser-italienisches-bauernhaus-06

Über Radreiseführer Gartenreich

Mobiler Radreiseführer für das Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Erkunde mit Deinem Fahrrad und Deinem Smartphone oder Tablet die schönsten Sehenswürdigkeiten zwischen Dessau, Oranienbaum und Wörlitz.

Neue RadGar-Beiträge

Sehenswürdigkeiten